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Homosexualität

 Wenn jemand weiß was Liebe, Glück und Geborgenheit ist, wird niemals diese in Frage stellen können, egal wer sich liebt.
Er wird Respekt davor haben, dass Menschen Ihr Leben miteinander teilen wollen und das Glück erfahren, das jeder erfahren will.

Liebe bleibt immer Liebe, ob bei Heteros, Schwulen oder Lesben! Unnatürlich ist der, der das nicht respektiert.

Jeder der so eine Liebe als abartig bezeichnet, hat wohl selber nie wahre Liebe erfahren, wird sie niemals erfahren können.

Aus Hass kann sich keine Liebe entwickeln, es tötet jeden Geist ab.

Das tut mir Leid für sie. 

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Piratenpartei – Meine Geschichte

Früher, da waren die Piraten etwas wie die Exoten für mich am Partei Himmel. Doch diese Exoten Partei hatte Themen, die mich in ihren Bann zogen. Sie stehen für alles was mir wichtig ist. Also interessierte ich mich näher was das für ein Haufen ist. Ich fing an Tweets dieser Piraten zu lesen, die Facebook Seiten zu besuchen und ihre Foren zu lesen. Da war etwas, was ich kannte, ich fühlte, dass die Piraten sich kaum von mir unterschieden. Im Gegenteil, sie klangen wie die Menschen mit denen ich mich umgab. Ich spürte, dass da meine politische Heimat sich aufgetan hat. Genauso, wie ich vernahm dass das System diese Menschen versucht hat ins lächerliche zu ziehen. Das tat mir im Grunde weh, denn sie stehen für die richtigen Dinge, zu mindestens aus meinem Empfinden heraus. Doch eigentlich war ich Politik geschädigt. Von Parteien, die sich nicht um uns scheren, Parteien, denen es nur um Machterhalt und Gesichter ging. Doch die Piraten waren anders, sie wollten das alles nicht. 

Nach langen überlegen suchte ich raus wo sich denn diese Piraten in Köln treffen und wollte einfach mal so einen Stammtisch besuchen. Auf dem Weg wurde mir ein wenig mulmig, ich wusste nicht was mich erwartet. Als ich vor der Location stand, war es nicht besser. Es standen einige Personen draußen und Rauchten, ich fragte sie wo sich die Piraten treffen, man sagte mir in einem Nebenraum. Dieser war auch schnell gefunden und der Stammtisch war gut besucht. Verlegen stellte ich mich in die Ecke und wollte einfach erst mal zuhören. Ich merkte wie man mich musterte, oops, sie wissen dass ich neu bin. Nach einer Weile kam eine Pause und die ersten Piraten kamen auf mich zu und ich unterhielt mich mit ihnen. Es war offen und warmherzig. Das war alles vor Neumünster. 

 Ich sprach mit einem Piraten draußen beim Rauchen, wo es um diesen BPT ging. Tom gab sich die Mühe mir alles zu erklären und ich dachte mir, wow, das wärs doch. Beitreten und gleich auf einen Bundesparteitag. Leider waren meine finanziellen Mittel eher mau und ich begrub diese Idee daran teilzunehmen. Die Tage vergingen und der nächste Stammtisch stand an, dort fasste ich dann auch den Beschluss der Partei beizutreten. Ich lernte immer mehr Piraten kennen und langsam kam ich in einen Sog rein, der sich verselbständigte. In Twitter trat ich plötzlich offen als Pirat auf und twitterte viel Politisches. Das kam wohl so gut an, das plötzlich meine Follower Zahl in die Höhe schnellte. Ich war überrascht, ich fühlte mich endlich angekommen, akzeptiert und ernst genommen. Da war eine Energie, ein Zusammenhalt, etwas was ich lange suchte und nun endlich erfahre. 

Ich war gefangen, im positiven und verbrachte immer mehr Zeit mit den Piraten, online und offline. Wie ein Rädchen in einer Maschine, klein aber dennoch wichtig um sie am Laufen zu halten. Bei den Stammtischen hatte ich mittlerweile so viel Selbstvertrauen das ich mich beteiligte, an den Themen und am Leben innerhalb dieser. Eine Woche vor Neumünster wollte ich alles daran setzen, dort teilnehmen zu können. Doch wie so oft scheiterte dies am Geld. Ich las dass bei Tom (@megarosaelefant) das ein Platz im Wagen und im Hotel frei wurde. Ich fragte ihn an ob ich denn mitkommen kann, er sagte zu falls er keinen anderen findet. So kam es auch und so kam ich zum ersten BPT. Als ich mit ihnen die Halle betrat und all die Piraten sah, die Energie fühlte, bekam ich Gänsehaut. Ich dürfte zwar noch nicht teilnehmen, weil ich keine Mitgliedsnummer hatte, aber es war ein erhebendes Gefühl. Ich traf ganz viele Piraten die ich bis dahin nur Online kannte und es war als würden wir uns alle schon immer kennen. Der Sog dieser Partei hatte mich vollends gefangen.

 Mein bisheriger Freundeskreis war von all dem Aktionismus eher befremdet, denn sie konnten mit dieser Partei rein gar nichts anfangen. Es entgegneten mir alle Vorurteile die es gab. Ich merkte plötzlich, dass ich anfing unsere Partei zu verteidigen, zu erklären, es zu mindestens zu versuchen. Ich scheiterte. Denn eine negative Presse folgte der anderen. Ein Shitstorm nach den anderen zog über das Land und ich lernte über die Zeit auch diese Dinge zu akzeptieren und zu überstehen. Was meine Erklärungsversuche nicht einfacher machte. Mein Leben fokussierte immer mehr auf die Piraten. Plötzlich erkannte ich, dass diese Partei mein Leben vereinnahmt hat und ich war mit Herzblut dabei. Jede Kritik die ich an der Partei mitbekam, nahm ich plötzlich persönlich, ganz so als würde man mich selbst angreifen. Ich merkte, wie immer mehr Freunde sich plötzlich zurückzogen und alles was ich über die Piraten z.B. auf Facebook postete negativ kommentierten. Sie griffen die Partei an und vor allem auch mich, persönlich. denn die Einträge wurden immer persönlicher, man setzte meine Person gleich mit der Partei, es gab anscheinend kein Unterschied mehr.  Das tat mir weh. Denn ich war eigentlich der alte, so wie man mich kannte, mit dem einzigen Unterschied das ich nun Pirat war.

So verzog ich mich immer mehr zu anderen Piraten. Im Mumble verbrachte ich Stunden, Nächte, ganze Tage. Ich kommentierte alles auf Twitter, machte Shitstorms mit und kam in einen Strudel, der meinen Tagesablauf plötzlich bestimmte. Resistence is futile. Da wir Piraten eine mitmach Partei sind, fing ich an aktiv mitzuarbeiten. Erst bei den Queeraten, dann auch im Mumble wo ich dank Kyra anfing Runden zu moderieren. Das war etwas was mir Spaß machte. Dann kam der Tag als die Beschneidungsdebatte in den Medien aufkam. Es war für mich ein sehr wichtiges Thema, denn ich fühlte mich von Anfang an als Opfer. Tage, Wochen vergingen und ich sah in den Medien niemanden, der eine andere Meinung als die der Medien vertrat. Ich fasste den Entschluss als Menschenrechtler und Pirat in die Offensive zu gehen und das schlug ein wie eine Bombe. Plötzlich war ich überall in den Medien vertreten, ich war öffentlich. Ich hatte ein Thema aufgegriffen was bewegte, mit dem es aber nichts zu gewinnen gab. Im Gegenteil, es gipfelte in Morddrohungen gegen mich. 

Da geschah etwas Magisches für mich, eine ganze Partei stellte sich hinter mich, solidarisierte sich und gab das auf allen Kanälen kund. Ich bekam hunderte Mails und Nachrichten auf Facebook. Es waren Betroffene und Piraten die mir Mut zu sprachen, die mir helfen wollten und einfach für mich da waren. Medien meldeten sich jeden Tag bei mir, ich gab ein Interview nach dem anderem und wurde plötzlich öffentlich von den bis dahin eher „bösen“ Medien ernst genommen. Einerseits war das fast zu viel, denn ich hatte kaum noch Zeit für mich, andererseits machte es mich stolz unsere Partei in Augenhöhe und ernst genommen zu vertreten. Damit einher kamen aber auch Piraten, die wohl neidisch oder missmutig mir gegenüberstanden und auf mich einhackten. Ich wollte nur kariere machen war noch das netteste was mir vorgeworfen wurde. In meinem eigenen KV, von dem ich mich immer mehr entfremdete, machte sich unsere Schatzmeisterin öffentlich lustig über die Morddrohungen. Ich wiederholte immer wieder, dass mir eine „Karriere“ gar nicht möglich wäre, denn ich bin nicht einmal Passdeutscher. Auch wenn ich bei diesem Thema hunderte Mails und Nachrichten bekam die mir Mut gaben, mir Kraft gaben, zerbrach etwas in mir. 

Ich merkte für mich, dass es auch Teile in dieser Partei gibt, die destruktiv sind. Ich sah immer mehr Streit innerhalb der Partei. Da wurden Piraten gemobbt, niedergemacht, es bildeten sich Flügen und ich begriff langsam, das ich eine rosa Brille auf hatte. Dann begann der zweite Sog, der negative. Ich verbrachte ganze Tage im Mumble und vernahm eigentlich nur noch Kritik an der Partei. Ich las online Medien und wir wurden auseinander gepflückt. Diesmal war ich aber in einer anderen Situation, ich merkte das vieles was ich da hörte und las, zum Teil stimmte. Als dann noch unser Bundesvorstand anfing sich über die Medien zu bashen war ein Punkt erreicht, wo mir erste Zweifel kamen ob ich noch den richtigen Heimathafen habe. Die Stimmung kippte immer mehr ins Negative, ich sah immer öfter Dinge die einfach falsch liefen.  Ich sah immer öfter Trolle, die nichts anderes machten als ihr Gift zu versprühen. Es tat eigentlich weh, dies alles zu sehen und weder es zu verstehen warum, noch an der Situation etwas verändern zu können. Auch meine eigenen Tweets veränderten sich. Sie wurden lauter und aggressiver. Die Wut und die Hilflosigkeit bahnten sich ihren Weg ins Netz.

Viele andere Piraten, die mir wirklich wichtig sind, zogen sich zurück. Das tat ich dann auch. Ich fühlte mich ausgebrannt, kraftlos. Ich wollte nur noch weg von alle dem. Die Nächte im Mumble bekräftigten dies auch noch weiter, denn ich ging immer öfter mit einem schlechten Gefühl ins Bett, mit negativen Gedanken. Dies konnte aber alles nur geschehen, weil diese Partei mich in ihren Bann gezogen hatte, ein wichtiger Teil von mir wurde. Ich hatte innerhalb der Partei so etwas wie eine Ersatz Familie gefunden, sie war Teil meines Lebens. Sobald ich online war, war sie da. Unausweichlich. 

Als ich dies öffentlich machte, das ich mich zurückziehen will, evtl. sogar die Partei verlassen, waren plötzlich die Stimmen wieder da, die in dem ganzen negativen untergegangen waren. Man sagte mir von vielen Seiten dass ich ihnen wichtig wäre, dass sie nicht wollen das ich gehe, denn dann würde ein Teil von ihnen mitgehen. Mir wurde gesagt, ich hätte eine Verantwortung, weil viele Piraten zu mir schauen würden, meine Meinung ihnen sehr wichtig ist. Ich war erst mal baff. Das war ein wenig viel für mich, denn plötzlich hatte ich so etwas gefühlt wie Verantwortung. Das ehrte mich, war aber auch gleichzeitig etwas, mit dem ich erst mal klar kommen musste.

Ich wäre Meinungsmacher, ich hätte Einfluss in die Partei mit dem was ich sage. Ich war irritiert, denn ich hatte das niemals so empfunden. Dann kam Bochum.

Bochum, ja, der Parteitag von dem ich kaum etwas mitbekam, da ich egal wo ich hin lief, immer Piraten um mich hatte die mich kennen lernen wollten aus dem ganzen Bundesgebiet. Als man auch noch anfing zu Twittern wo ich bin, was ich mache wurde mir das fast unheimlich. Doch es geschah auch etwas Wunderbares: Die Energie, die bis dahin verloren geglaubt war, erfüllte mich wieder. Wir hatten so viele konstruktive Gespräche, positives Feedback und eine Wertschätzung für das was ich machte, was andere aktiv taten, das ich eine gewisse Euphorie verspürte. ich fühlte etwas, das ich seit langem nicht mehr fühlte: Hoffnung.

Diese war mir verloren gegangen. Ich war in so einer negativen Schiene gefangen, das ich selber nicht mehr sah was wir Piraten ohne die negativen Stimmen alles so schaffen. Wie viel Herzblut weiterhin in diese Partei fließt, wie viele Schultern eigentlich mit viel Kraft diese Partei stützen. Ich merkte, dass ich von Trollen so vergiftet wurde, das ich wie umnebelt das alles nicht mehr sah. Im Gegenteil, sie schafften es fast, aus mir das zu machen was sie selber sind. Diese Hoffnung und wärme wieder zu bekommen, öffnete mir die Augen. 

Heute grenze ich mich von den negativen Kräften ab, die mir die Kraft raubten an diese Partei weiter zu Glauben. Ich wende mich an die, die uns positiv weiterbringen wollen und nicht nur reden, sondern es auch aktiv tun.

Ich bin wieder da, mit Energie, Hoffnung und Tatendrang und das alles nur, weil es so viele starke Piraten gibt,  die einen nicht fallen lassen und für einen da sind wenn man sie braucht. Sie waren immer da und werden es auch sein, wenn die Trolle endlich merken dass sie nicht zu uns gehören. Diesen Stachel werden wir uns auch noch ziehen.

Danke an all die Piraten, die mich begleitet haben und mir Kraft gaben, für mich, für uns. Ohne euch wäre diese Partei nicht die, die wir lieben und schätzen.

 

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Appell an Teile meiner türk. Landsleute

Ich mag keine Landsleute, die hier gebo­ren sind und immer noch kein gutes Deutsch kön­nen und ihre Kritiker des­we­gen immer als Rechte beschimp­fen! Macht Ihr Euch da eini­ges nicht zu ein­fach?

Sogar „unsere“ tür­ki­sche Regierung for­dert zu Recht die Eurotürken zum Erlernen der Sprache in der Migrationsheimat auf, genauso wie sie die Integration for­dert. Wollt Ihr die auch als rechts ver­un­glimp­fen? Wohl kaum.

Hört end­lich auf, immer nur Opfer zu spie­len, bringt Euch in das Leben hier ein und Ihr wer­det mer­ken, wie schön es ist, allein nach Leistungen bewer­tet zu wer­den, nicht nach der Nationalität. Seid „Mitbürger“ und nicht „die Türken“. Respektiert andere und Ihr wer­det Gleiches bekom­men!

Wenn Ihr oft nur in Gruppen auf­tre­tet, nur mit Türken rum­macht und oft sehr aggres­siv seid, wie wollt Ihr jemals errei­chen, dass die Deutschen Euch respek­tie­ren? Warum habt Ihr kaum deut­sche Freunde? Haben Eure Eltern Deutsche im Freundeskreis? Können sie genug Deutsch, um auf dem Amt alleine alles zu erle­di­gen, zu ver­ste­hen? Helft Ihr ihnen dabei, deutsch zu ler­nen? Nein, denn auch Ihr könnt meis­tens beide Sprachen nicht rich­tig spre­chen.

Denkt ein­mal daran: in der Türkei ist der Staat viel stren­ger. Ausländer die in der Türkei dau­ernd leben wol­len, müs­sen soviel Türkisch kön­nen, um alle Amtsgänge alleine erle­di­gen zu kön­nen, sonst bekom­men sie kein Aufenthaltsrecht. Macht es Klick bei euch?

Ihr könnt nur mit den Deutschen leben, nicht neben den Deutschen! Lernt die Sprache! Integriert Euch und und Ihr wer­det erfolg­reich und bleibt keine Außenseiter! Denn nur wenn Ihr die Sprache erlernt, habt Ihr die Möglichkeit, auch auf die eige­nen Probleme hin­zu­wei­sen, eine Stimme zu haben in die­sem Staat. Nur so könnt Ihr auch gehört wer­den!
Ich finde, dass der deut­sche Staat in der Hinsicht zu libe­ral ist. Türken, die sich par­tout hier nicht inte­grie­ren wol­len, soll­ten sich über­le­gen, warum ihnen soviel Unverständnis ent­ge­gen­ge­bracht wird. Denn dadurch wer­den alle in einen Topf gewor­fen und in Mithaft genom­men. Mir geht es nicht um Assimilation, son­dern um Integration, das ist ein gro­ßer Unterschied. Ich freue mich, dass es eine kul­tu­relle Vielfalt gibt in Deutschland, was aber nicht bedeu­tet, das man sich der Kultur des Landes, in dem man lebt, kom­plett ver­schließt. Auch scheint es in letz­ter Zeit in Mode, anti­se­mi­tisch zu sein. Als Minderheit auf eine klei­nere Minderheit ein­zu­dre­schen ist sogar noch ver­werf­li­cher! Leider sind eben gerade bei die­sem Thema sehr viele jun­gen Türken unter die­sen. Und dafür schäme ich mich.

Wir Türken haben über Jahrhunderte hin­weg Juden immer wie­der das Leben geret­tet, in dem wir sie bei uns auf­nah­men! Wenn ihr schon so stolz dar­auf seid, Türken zu sein, dann hal­tet euch wenigs­tens an unsere eigene Geschichte.

Ich bin kein Rechter, aber sogar ich habe Angst, abends in Köln auf die Straße zu gehen, nur wegen einiger weniger (nicht aller!) Türken, die mich als Schwulen immer wie­der anfein­den. Wenn Euch die offene, schwule Lebensweise stört, dann geht eben in den Iran oder Irak. Da gibt es keine offen leben­den Schwulen und Ihr habt eure Ruhe! Es gibt schwule Türken, ob es Euch passt oder nicht. Genauso beschämt mich die immer wei­ter ausufernde Deutschenfeindlichkeit unter jungen Türken. Ich kann nicht gegen rechte Spinner kämp­fen, wenn diese Art von Feindlichkeit selbst unter Euch herrscht! Manchmal könnte ich echt ver­zwei­feln.

Auch in dem Wissen, das Ihr nie­mals die­sen Blogeintrag lesen wer­det, bitte ich Euch erneut: Lernt die Sprache! Seid inte­griert und erfolg­reich, keine Außenseiter!

Wer dauerhaft Deutschland als seine Heimat sehen will, muss sein Heimatland loslassen. Wer dies nicht macht kommt nie an. Besonders nicht, wenn man sich mehr für Erdogan interessiert als für den Mindestlohn in Deutschland.

Präsidenten kommen und gehen, aber ihr wollt doch genau wie ich in Frieden in Deutschland Leben, unserer Heimat, meiner Heimat. Bitte, macht das 50 Jährige Zusammenleben mit unseren Deutschen Freunden und Mitmenschen nicht kaputt, denn wir haben hier mehr zu verlieren als unsere angeblichen „Führer“ in der Türkei. Hier haben wir Freiheit, Menschenwürde und echte Demokratie. Sie ist auch unsere Demokratie die wir mitgestalten können, als Teil dieser Gesellschaft. Wir sind Mitbürger!

PS: Ich lasse mir in Deutschland von nationalistischen Türken nicht den Mund verbieten. Ihr macht mir keine Angst, das haben Rechte und Salafisten schon nicht geschafft.

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2013 soll das Jahr der stillen Helden sein und nicht der lauten Trolle

Wo ist der Punkt, als wir Piraten anfingen den Feind in uns zu suchen, anstatt im politischen Gegner? Wo war der Punkt, als wir anfingen in weiten Teilen das zu werden, gegen das wir antraten? Wer mit offenen Augen durch die Partei wandelt würde sie am liebsten wieder verschließen. Politische Ideen wurden durch Eitelkeiten ersetzt und dienen bei vielen als Rechtfertigung gegen alles und jeden zu wettern. Wenn „ihre“ Partei nicht so läuft wie sie es gerne hätten, wird alles in Grund und Boden getrollt. Das geht sehr einfach, soziale Plattformen bieten da ein riesen Battleground und irgend einer springt immer darauf an.

Da gibt es Piraten die in keiner AG mitmachen, aber alles an Anträgen die AG’s einreichen zerpflücken. Es wird nichts unternommen Anträge die evtl. wirklich verbesserungswürdig sind im Vorfeld dahin zu bringen, das sie Konsens finden. Um was geht es ihnen? Aufmerksamkeit oder einfach nur: Was nicht von mir kommt kann nur schlecht sein. Destruktiv und vermeidbar. Denn wir sind etwas schönes: Eine „Mitmachpartei“! Bringt euch ein und helft uns im schwierigen Feld der Politik weiterzukommen.

Dann gibt es die Piraten, die hinter alles und jedem eine Verschwörung sehen. Dem ist nicht mal mit Logik beizukommen, geschweige denn mit Gesprächen, wie schon des öfteren erlebt. Da hilft wohl wirklich nur noch mehr Transparenz und Einbindung in Entscheidungsfindungen um ihnen die Angst zu nehmen.

Hier seien dann noch die erwähnt, die die jeweilig „andere Seite“ damit beschuldigen, die Partei in eine bestimmte Richtung lenken zu wollen. Da gibt es die guten Bayern und die ultralinken Berliner. Angebliche Deutschfeinde, genauso wie die Rechten. Wir sind mal angetreten um zu Einen, für mehr Basisdemokratie und für die Bürger. Aber nicht als Spalter inner- und außerhalb der Partei. Ihr vergiftet unseren Geist, ihr lähmt uns, ihr hinterlasst nur verbrannte Erde. Sucht den Konsens, sucht Gespräche, findet Punkte in denen es Überschneidungen gibt. Wir sind alle in der selben Partei, wir haben Ideale, erinnert euch wieder an sie!

Diese Liste könnte ich ewig weiterführen, doch das mache ich nicht. Denn unsere Partei ist mehr als das. Es ist die Partei der Menschen die etwas bewegen wollen, es auch tun und unsere Säulen sind die uns Tragen. Ich bewundere sie, denn diese Säulen tragen auch alle destruktiven Kräfte und noch viel mehr. Es ist dieser Idealismus der mich Stolz macht ein Teil dieser Partei zu sein. Piraten wie @klausch_th setzen kaum bemerkt fast 24/7 ihre Zeit und Kraft für die Piraten ein. Er hilft Flüchtlingsdemos genauso wie ALG2 Bezieher durch die #Mitläufer. Er hilft Organisieren und macht auch vieles für was sich andere zu schade sind. Er half mir in meiner schwersten Zeit genauso wie anderen Piraten auch. Das alles macht er ohne Nachzudenken, weil er auch an diese Partei glaubt. Ist das nicht wundervoll? Er ist einer von vielen die ohne groß davon zu Reden helfen. Es sind die, die machen. 

Anstatt sich über viele Dinge zu beschweren sollten wir dankbar sein, denn ohne all die wundervollen Piraten die uns zusammenhalten, würde es uns auf Dauer nicht mehr geben, oder zu mindestens nicht in dieser Form.

2013 wird für mich das Jahr, wo ich diese Piraten in den Vordergrund Rücke und sie nach Kräften unterstützen werde. 2013 Soll das Jahr der stillen Helden sein und nicht der lauten Trolle. Denn wir haben viel zu tun dieses Jahr.

 Gebt die Eitelkeiten ab, denkt nicht an Karriere, seid wieder einfach Piraten. Wir sind eine starke Partei wenn wir zusammenstehen. Darum kommt bitte wieder zusammen. Trennt nicht, eint uns.